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Tantra und Körperarbeit für eine bessere Partnerschaft

Oktober 26th, 2009

Tantra und Meditation
Auf der Suche nach dem richtigen Partner bemühen wir immer häufiger Partnerbörsen im Internet und überlassen nichts dem Zufall. Doch wenn es darum geht, eine bestehende Partnerschaft harmonisch aufrecht zu erhalten, wird alles dem Zufall überlassen. Warum das so ist, dafür gibt es nur wenige Erklärungsversuche. Man redet sich allzu oft sicher einfach ein, dass der Alltag Einzug gehalten habe und dass es völlig normal sei, sich auseinander zu leben.

Allerdings trifft das so nicht zu. Denn eine Beziehung lebt davon, eben nicht im Alltag unterzugehen. An ihr muss ständig gearbeitet werden, damit sie sich weiterentwickeln kann und damit auch die Freude am und die Liebe zum Partner nicht verloren gehen. Hierbei bieten sich zum Beispiel Tantra Kurse an. Sicher klingt das Ganze zunächst nach einem Kurs, der einfach nur auf Sex reduziert werden kann. Doch dem ist nicht so. Es geht hier um bewusste Körperarbeit, die in den Kursen vermittelt wird, das Verstehen des Anderen, sowie darum, sich selbst zu verstehen. Natürlich spielt auch die Sexualität eine Rolle, da diese in einer harmonischen Partnerschaft einfach dazugehört. Sie sollte aber nicht überbewertet werden. Ebenso falsch wäre eine Unterbewertung der Sexualität in einer Partnerschaft.

Das eigene Bewusstsein stärken

An erster Stelle steht die Frage danach, das eigene Bewusstsein zu stärken. Wer schon einmal an einem Kurs für bestimmte Atemtechniken oder Entspannungsmethoden teilgenommen hat, wird mit Sicherheit wissen, wie es ist, wenn man einmal bewusst atmet. Diese Grundlage unseres Lebens nehmen wir vielfach gar nicht mehr wahr. Durch entsprechende Kurse aber wird uns das Atmen wieder bewusst. Und ähnlich funktioniert es auch mit der Partnerschaft.

Um sich nun aber auf den Partner tatsächlich einlassen zu können, muss man in jedem Fall erst einmal zu sich selbst finden. Wer mit sich selbst unzufrieden ist, wird auch mit seinem Partner keine harmonische Beziehung führen können. Vielmehr ist es so, dass man erst einmal mit sich selbst im Reinen sein muss. Dabei ist die Körperarbeit behilflich. Methoden, wie Meditation oder Yoga können hierbei hilfreich sein.

Was bei wem aber am besten wirkt, muss natürlich jeder für sich selbst herausfinden. Eine pauschale Formel für die Körperarbeit schlechthin gibt es somit nicht. Vielmehr muss man sich selbst austesten und den Weg ins eigene Ich finden, um langfristig den gewünschten Erfolg zu erzielen. Wer zu sich selbst gefunden hat, ist ausgeglichen, akzeptiert Stärken und Schwächen der eigenen Person und kann somit auch ganz anders auf andere Personen zugehen.

Nach der Selbstfindung kommt die Paartherapie

Aus diesem Grund ist der erste Schritt, um an einer erfolgreichen Beziehung zu arbeiten, erst einmal, mit sich selbst zufrieden zu sein. Ist dieser nicht gegeben, wird auch der Partner nicht akzeptiert werden können. Hat man diesen Schritt jedoch getan, kann man sich im Folgenden auch auf den Partner besser konzentrieren, so dass die gesamte Beziehung eine neue Wendung erfahren kann.

Man kann bewusst über Probleme in der Partnerschaft sprechen und gemeinsam nach möglichen Lösungen suchen. So bleibt stets die Möglichkeit, gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten, was wiederum zusammenschweißt.

©Foto: Bodo Schmitt